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Coronakonzepte: Wenn du es nicht mehr hören kannst (aber musst)

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Ja! Darauf haben wir alle gewartet! Das Corona-Konzept Version… (keine Ahnung mehr) ist da! Nein, keiner wartet auf Konzepte, am wenigsten der „gemeine“ Fußballfan. Wir wollen so unbeschwert wie möglich (aber so sicher wie nötig) unsere Spiele sehen und die Mannschaft unterstützen. Dennoch muss man sich vereinsseitig auf den „Fall der Fälle“ vorbereiten. Nämlich den Fall, dass die Corona-Ampel von Grün auf Gelb (oder dunkler) umschwenkt.

Dazu hat der Salzburger Bundesligist ein Konzept erarbeitet und mitten in der Medienmitteilung einen Punkt versteckt, der manchem bitter aufstoßen wird. Doch hier erstmal der Originaltext:

Mit dem Start der Tipico Bundesliga 2020/21 gelten für den Besuch der Red Bull Arena neue Regelungen im Zusammenhang mit dem COVID-19-Präventionskonzept der Bundesliga. Hier nun die wesentlichsten Aspekte dazu:

  • Mit aktuellem Stand können bei jedem Heimspiel des FC Red Bull Salzburg 10.000 Besucher mit dabei sein (vorbehaltlich möglicher Einschränkungen im Zusammenhang mit der neuen vierstufigen „Corona-Ampel”). Konkret heißt dies, dass es aufgrund der großen Anzahl an verkauften Dauerkarten zu keinem freien Verkauf kommen wird – die Red Bull Arena ist mit den Abonnenten ausverkauft.
  • Im Zusammenhang mit der Corona-Ampel sind folgende Lösungen geplant:
    Grün: 10.000 Besucher im Schachbrettmuster.
    Gelb: Die Stadionbesucher werden in zwei unterschiedlichen Gruppen geteilt, die jeweils abwechselnd Zutritt zu den Spielen haben. Die maximale Anzahl beträgt 5.000 Personen.
    Orange: Die Spiele finden im Prinzip ohne Zuschauer statt (max. 250 geladene Personen).
    Rot: Nach dem derzeitigen Stand keine Spiele möglich.
  • Um das Bundesliga-Präventionskonzept bei den Spielen bestmöglich umzusetzen, ist auch die aktive Mitarbeit aller Stadionbesucher erforderlich. So sollte schon beim Betreten des Stadionareals ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen werden. Spätestens mit dem Eintritt in die Red Bull Arena ist dies verpflichtend. Der MNS darf lediglich am zugewiesenen Sitzplatz abgenommen werden.
  • Eine Ausnahme gilt dabei für die Nordkurve. In Abstimmung mit den Behörden dürfen hier Fanaktivitäten stattfinden – dafür gilt jedoch, neben der Einhaltung der Abstandsregelung, MNS-Pflicht das gesamte Spiel über.
  • Die Sitzplätze sind im Schachbrettmuster zugeteilt, das heißt, dass ein Platz neben, hinter und vor einem belegten Sitz frei bleibt.
  • Bei der Zuweisung der Sitzplätze wurde die Red Bull Arena in acht Zonen eingeteilt. Jede dieser Zonen ist autark organisiert und kann nicht gewechselt werden. Für alle diese Bereiche stehen ausreichend Ein- und Ausgänge, Toiletten sowie Gastrostände zur Verfügung.
  • In jenen Bereichen, in denen Warteschlangen unvermeidlich sind, sind Abstandsmarkierungen am Boden angebracht. Auch die Anzahl der Mitarbeiter beim Spiel wird entsprechend erhöht.
  • Überall in der Red Bull Arena sind zudem Desinfektionsspender angebracht, mittels Hinweistafeln und Durchsagen wird laufend auf die notwendigen Hygienemaßnahmen hingewiesen.
  • Dem Klub sind die Daten aller Stadionbesucher – weil Dauerkarten-Besitzer – grundsätzlich bekannt. Sollte ein Abonnent sein Ticket an einen Dritten übertragen wollen, so ist er verpflichtet, dessen Daten an den Klub zur Erfassung zu melden.
  • Für alle Innenräume (z. B. Aufzüge, VIP- und Skybox-Bereich) gibt es zusätzliche Vorgaben, wie etwa die ausgeschriebene Maximal-Anzahl an Personen bzw. ein spezielles Gastro-Sicherheitskonzept (beschränkte Personenanzahl, Plexiglas, Ausgabe durch Personal etc.).

Die Red Bull Arena wird zum Nichtraucher-Stadion
Es gibt auch noch eine andere wichtige Neuerung für die Saison 2020/21, die beim FC Red Bull Salzburg ebenfalls im Zusammenhang mit der Gesundheit eines jeden Stadionbesuchers steht. Ab sofort ist die Red Bull Arena ein Nichtraucher-Stadion!
Damit geht der Klub, der schon vor längerer Zeit ein Verbot von Pfeifen und Zigarren eingeführt hat, seinen Weg konsequent weiter und folgt damit auch etlichen Beispielen auf nationaler und internationaler Ebene.

Familienstadion und Gesundheitsbewusstsein
Die Red Bull Arena ist ein Familienstadion, hat einen groß angelegten Kinder- und Jugendbereich und soll als Sportstätte ganz generell für ein gesteigertes Gesundheits- und Umweltbewusstsein beispielhaft sein.Zu dieser weitreichenden Maßnahme hat u. a. auch eine unter den Stadionbesuchern und Dauerkarten-Besitzern durchgeführte Umfrage geführt, die sich klar für ein Rauchverbot ausgesprochen haben.

Soweit, so gut. Oder nicht?
Schon melden sich in den Social Media Kanälen die ersten Dauerkarteninhaber, die nicht zu dem Thema „Rauchen“ befragt wurden. Konsequenterweise hätte man dann gleich Alkohol auch verbieten müssen. Ah stimmt, da würde wohl der offizielle Partner Stiegl etwas dagegen haben. Noch ist es also nicht soweit – das saubere, klinisch reine Fußballerlebnis.

PS.: Auch ich kann mich nicht erinnern, zum Thema des Rauchens befragt worden zu sein. Da war ich wohl zu betrunken 😉

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