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Sind aller guten Dinge drei?

Es ist schon ziemlich bitter: Zum dritten Mal in Folge hat der FC Salzburg in der UEFA Champions League ein Finale um den erstmaligen Aufstieg in das Achtelfinale, zum dritten Mal im eigenen Stadion – und nachdem bereits das Endspiel gegen Atlético im Vorjahr vor leeren Rängen ausgetragen werden musste, bleiben auch heute gegen Sevilla die Stadiontore geschlossen.

Sei es wie es sei. Die Mannschaft hatte in den vergangenen Wochen bereits ausreichend Gelegenheit, sich auf diese Situation einzustellen und für die Profis auf dem Rasen sollte das nicht vorhandene Treiben auf den Rängen keine große Rolle spielen, wenngleich der Support natürlich vor allem als moralischer Booster sicher nicht geschadet hätte.

Auch mit dem heutigen Gegner hat man bereits Erfahrungen gemacht, Mitte September holte die Jaissle-Elf zum Auftakt der Gruppenphase ein 1:1, die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vom Punkt verhinderte damals bei gleich zwei vergebenen Elfmetern einen dreifachen Punktegewinn.

So schade: Die Ränge bleiben heute leider leer / Bild: S12.at

Alles beginnt bei Null

Doch wenn heute um 21:00 Uhr Schiedsrichter Slavko Vincic aus Slowenien die Partie anpfeift, zählt der starke Auftritt in Andalusien ebenso wenig, wie die zuletzt spielerisch doch recht dürftigen Auftritte in der Liga. Der volle Fokus liegt auf der großen Chance, im dritten Anlauf endlich den Sprung unter die letzten 16 Mannschaften des größten europäischen Klubbewerbs zu schaffen. Dass den Salzburgern dabei erstmals bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen reicht, sollte in den Köpfen der Protagonisten nur eine untergeordnete Rolle spielen, damit der vermeintliche Joker Remis nicht einem bösen Erwachen endet.

„Die Konstellation ist schon ein Wahnsinn, spannender geht’s nicht“, sprach Matthias Jaissle den Zwischenstand in der Gruppe G an, vom Gruppensieg bis zum letzten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Aus in allen europäischen Bewerben ist noch alles drinnen. Lediglich für den ersten Tabellenplatz bräuchte Salzburg Schützenhilfe, alles andere hat die junge Mannschaft selbst in der eigenen Hand – im positiven wie im negativen Sinne.

Auch wenn der Anhang heute das Entscheidungsspiel vor dem Fernseher verfolgen muss, kann sich die Mannschaft dennoch sicher sein, dass alle Salzburg-Fans sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich diese Hürde zu überspringen und erstmalig im Frühjahr noch die Hymne der UEFA Champions League in der Red Bull Arena zu hören. Und dann hoffentlich wieder vor vollem Haus.

Christoph Lumetzberger, aus Salzburg

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